Werkstatt für Selbstentfaltung

Natur & Märchen

Über mich


Die (Bilder-) Welt der Märchen erfuhr ich durch meine Großmutter, die uns Enkelkindern unermüdlich Märchen und eigene Geschichten erzählte, sooft sie ihre Zeit mit uns verbrachte. Märchen sind seither meine große Liebe, begleiteten mich meine ganze Kindheit hindurch und ließen mich auch nach dem Tod meiner Großmutter nicht mehr los.

Meine zweite Liebe, die Natur, führte mich nach abgeschlossener Schulzeit zu meinem erstem Studium und dem Beruf zur Diplom Geologin. 1994 und 1995 kamen meine zwei Kinder zur Welt, deren Kleinkindzeit ich wiederum mit den Märchen und Geschichten der Großmutter begleitete. Der (Märchen-) Kreis schloss sich zum ersten Male, doch nun vertieft. Was meine Großmutter unbewusst in meiner Kinderzeit anlegte, durfte ich als junge Frau nach einem schweren Schicksalsschlag an mir selbst erfahren und bewusst erfahren: Wie heilend die Seelenbilder der Märchen sein, wie sicher sie durch den Kampf um und durch das Leben führen können!

Ich fing daraufhin an zu forschen, befasste mich vertieft mit der Symbolik der Märchen und erlernte die Erzählkunst im Märchenzentrum DornRosen e.V. unter Sabine Raile. Als aktives Mitglied und Seminarleiterin an der Märchenschule im Märchenzentrum DornRosen e.V. absolvierte ich schließlich bei Sabine Raile erfolgreich die „Ausbildung zum Ausbilder“. Eine berufsbegleitende Ausbildung zur Umweltpädagogin schloss einen zweiten Kreis, in dem sich meine beiden Lieben, die Welt der Märchen und die der Naturerfahrungen, zusammenfügten. Seitdem gebe ich in zahlreichen Seminaren zum Thema „Märchenpädagogik“ mein Wissen in der Erarbeitung von Märcheninhalten weiter.

Lebenswege führen den Menschen genauso wie den Helden im Märchen auf oft verschlungenen Pfaden und (scheinbaren) Umwegen zum Ziel. Durch die Arbeit mit Erwachsenen und Kindern entstand der Wunsch nach fundiertem pädagogischem Wissen. Dies führte nach einem weiteren Studium zum Lehramt an Grundschulen, in welchem ich meiner dritten Liebe, der Arbeit mit den bildendenden Künsten, begegnete.

Kunst, Märchen und Natur, diese drei Wege, vereinte ich bis 2015 als Lehrerin in zahlreichen Projekten sowohl an der Waldofschule als auch an der Grundschule. Doch dann gin es erneut auf "Heldenreise" und ich musste den Wanderstab erneut aufnehmen, meinen behinderten Sohn durch so manche Untiefen begleiten und dabei mein eigenes Leben erneut umkrempeln. 2018 war es dann soweit und ein neuer Weg liegt seitdem nun vor mir, bereit erforscht und erkundet zu werden: Ich gründete meine Werkstatt zur Selbstentfaltung, in welcher ich mit Naturerfahrungen und der Arbeit rund um die Märchen meinen reichen Erfahrungsschatz zur Verfügung stellen, Räume öffnen und mit anderen teilen möchte.

Ob ich mein Ziel erreichen werde? Nun, eines ist für mich gewiss: Es kommt im Leben letztlich darauf an, welchen Sinn man selbst in sein Leben hinein bringt, was man auf dem eigenen (Märchen - Lebens-) Weg alles anfängt und zum Ende bringt, welchen Herausforderungen man begegnet und wie man diese meistert.